Wie sie übertragen wird
Die Krankheit wird durch den Parasiten Leishmania infantum verursacht und durch den Stich einer infizierten Sandmücke (Phlebotomus) übertragen, die in Griechenland etwa von Mai bis Oktober aktiv ist. Mitte September besteht die Gefahr weiterhin.
Symptome, auf die Sie achten sollten
Wichtig: die Krankheit kann auch die Nieren befallen, und chronisches Niereninsuffizienz ist in fortgeschrittenen Stadien die häufigste Todesursache — manchmal ist es das einzige Anzeichen. Vermehrter Durst und Harndrang erfordern sofortige Abklärung.
Diagnose
Die Diagnose basiert auf einer klinischen Untersuchung durch den Tierarzt in Kombination mit einem Bluttest (Antikörpernachweis). Nach einer Infektion können Antikörper
erst nach Monaten nachweisbar sein — daher kann ein Test im Herbst eine Infektion vom Sommer aufdecken, bevor Symptome auftreten.
Vorbeugung
Was, wenn mein Hund bereits diagnostiziert wurde?
Eine Leishmaniose-Diagnose bedeutet nicht, dass es keine Lösung gibt. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die sich wirksam kontrollieren lässt, und viele Hunde leben mit der richtigen Betreuung ein normales, langes Leben.
Ihr Tierarzt kennt die passende Vorgehensweise, abhängig vom Krankheitsstadium und dem allgemeinen Zustand jedes Tieres. Je früher die richtige Betreuung beginnt, desto besser ist in der Regel die Prognose — machen Sie sich also keine Sorgen, sondern vereinbaren Sie gleich einen Termin.